19.04.2023
Wahlkampfauftakt der FREIEN WÄHLER Nürnberg mit Hubert Aiwanger und Vorstellung der Nürnberger Landtags- und Bezirkstagskandidaten im Tucher Mautkeller am 17.04.2023

Die FREIEN WÄHLER wollen künftig mit ihren politischen Themen auch in der Großstadt punkten. Sechs Monate vor der Landtags- und Bezirkstagswahl präsentieren die FREIEN WÄHLER ihre politische Agenda und ihre Kandidaten für Nürnberg im historischen Gewölbe des Tucher Mautkeller in Nürnberg. Hubert Aiwanger, stellv. Bayer. Ministerpräsident und Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Bayern skizzierte in seiner rund einstündigen Rede die wesentlichen Eckpfeiler einer Politik, die Stadt und Land vereint und nicht gegeneinander ausspielt. „Stadt und Land, Hand in Hand“ ist das Motto der FREIEN WÄHLER. „Wenn auf dem Land vielerorts Häuser leer stehen, während sich die Wohnungssuchenden in den Städten stapeln, dann müssen wir dieses Ungleichgewicht besser ausbalancieren. Die Antwort darauf kann jedenfalls nicht lauten, dass die Städter noch enger zusammenrutschen und irgendwann gänzlich auf Grün- und Erholungsflächen verzichten müssen“, betont Thomas Estrada, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Nürnberg. Schon jetzt regt sich in den meisten deutschen Großstädten Widerstand gegen immer mehr Verdichtung. Die FREIEN WÄHLER Nürnberg fordern kluge Stadtentwicklungskonzepte, welche die dem Klimawandel geschuldeten, immer heißeren Sommertage, künftig mitbedenken.

Die FREIEN WÄHLER stehen für bezahlbaren Wohnraum in der Großstadt. Die FREIEN WÄHLER wollen dies über eine Erhöhung der Wohnungseigentumsquote in den Großstädten erreichen. Dafür sollen die Rahmenbedingungen für den Erwerb von Wohnungseigentum attraktiver gestaltet werden. Während sich viele Parteien auf ein Konzept der Ausweitung von Sozialwohnungen für einen möglichst großen Bevölkerungsanteil einsetzen, wollen die FREIEN WÄHLER einem möglichst großen Teil der arbeitenden Bevölkerung die Perspektive auf Erwerb von Wohnungseigentum ermöglichen. Eine Krankenschwester und ein Feuerwehrmann sollen in der eigenen Wohnung, nicht in einer staatlich subventionierten Sozialwohnung leben. Staatlich geförderte Wohnungen sollen all diejenigen erhalten, die das auch wirklich brauchen.

Kitas sind gerade in den Großstädten besonders teuer. Für viele Mütter und Väter stellt das ein Hemmnis für die Arbeitsaufnahme dar, weil sich Arbeit wegen der hohen Fremdbetreuungskosten nicht mehr lohnt. Die FREIEN WÄHLER fordern deshalb eine kostenfreie Kita-Betreuung und einen steuer- und abgabenfreien Grundfreibetrag von 2.000 Euro pro Monat. Dieser Grundfreibetrag soll jedermann zu Gute kommen, auch dem Rentner, der seine Rente aufbessern möchte. Arbeit muss sich lohnen! Wer arbeitet, muss besser dastehen, als jemand, der nicht arbeitet und Sozialleistungen bezieht.

Für die Großstädte fordern die FREIEN WÄHLER eine realistische Energiewende mit Augenmaß. Viele innerstädtische Mehrfamilienhäuser werden aktuell mit Gasthermen beheizt. Moderne Gasthermen sind schon jetzt mit einem Wasserstoffanteil von bis zu 20% betreibbar. Signifikante Einsparungen von CO2 und Erdgas wäre insoweit auch schon jetzt mit der vorhandenen Infrastruktur möglich. Die FREIEN WÄHLER setzen sich dafür ein, dass die bestehende GasnetzInfrastruktur auch in Zukunft sinnvoll genutzt werden kann. Gerade für die vielen Altbauten in Nürnberg sind die Ampel-Pläne bezüglich Dämmung und dem Einbau von Wärmepumpen technisch vollkommener Unsinn. „Diesem teuren Unfug werden wir FREIEN WÄHLER uns mit vollem Einsatz entgegenstemmen“, verspricht Thomas Estrada.